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Unser Gast-Readakteur Sebastian Viehmann

Aufregende
Kurven. Massig Blech, viel Chrom. Und natürliche das sonore Brummeln eines
kraftvollen V8. Was kann es Schöneres für einen US-Car-Fan geben? Auch
im Modell haben die "Amis" einiges zu bieten. Sebastian Viehmann aus
Dortmund hat sich dem Sammeln amerikanischer Modellautos verschrieben.
Ob Musclecars, Straßenkreuzer oder Polizeiwagen - "born in the USA"
müssen sie sein. Und der Maßstab? Natürlich 1:18 - große Autos wollen
schließlich auch richtig zur Geltung kommen. Das Angebot an Ami-Modellen
wird immer größer. Neben dem altbewährten Hersteller ERTL haben auch Firmen
wie Sunstar, Welly, Sunstar oder Anson viele Amerikaner im Programm.
Andere Hersteller, wie etwa die Firma Whiterose, haben sich auf die
Herstellung präziser Polizeiminiaturen spezialisiert. "US-Autos finde
ich einfach cooler als Ferraris oder Porsches", erklärt Sebastian Viehmann
seine Sammelleidenschaft. "Keine anderen Autos sind auf der einen Seite
so protzig und verschwenderisch und auf der anderen so ästhetisch und
faszinierend."

Auch wenn das Angebot so groß ist, wer mit dem "Amerikaner-Sammeln"
beginnen möchte, kann sich ja spezialisieren: Eine eigene Corvette-Sammlung
vielleicht oder eine kleine Police-Car-Kollektion. Oder man konzentriert
sich auf Film-Autos. "In letzter Zeit haben die Hersteller besonders das
Segment 'Movie-und TV-Cars' entdeckt", sagt Sebastian Viehmann.
"Ob Sie nun den weltberühmten Ford Mustang aus dem Film 'Bullit'
suchen oder den zur Zeitmaschine umgebauten De Lorean aus 'Zurück in die Zukunft'
- die Auswahl ist heute größer denn je. Da ist vielleicht ein weiterer Grund für
die Ami-Faszination zu suchen: Wer erinnert sich nicht gern an die
Kult-Fernsehserien unserer Kindertage, in denen unsere Helden mit ihren
Ami-Schlitten für Recht und Ordnung sorgten?

Und so hat der wahre Ami-Sammler
eigentlich nur ein Problem: Platz. Sebastian: "Die Wohnung ist voll bis oben hin.
Demnächst ist wohl mal ein Umzug fällig..."
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